N26 trägt gekündigte Konten in die Schufa ein

Bild: N26

Zurzeit mehren sich die Aussagen in den sozialen Medien, dass die mobile Bank N26 aus Berlin gekündigte Konten wieder in der Schufa einträgt. Auch wir konnten den Fall bestätigen.

Hattet ihr einmal ein Konto bei der Online-Bank N26? Dann solltet ihr mal die Informationen bei Schufa prüfen. Wenn ihr einen meineSchufa-Zugang habt, könnt ihr die eingetragenen Daten online einsehen. Alternativ bietet sich eine Selbstauskunft an, die ihr einmal im Jahr kostenlos anfordern könnt.

Normalerweise erhalten meineSchufa Kunden auch automatisch eine Benachrichtigung per E-Mail, wenn ein neuer Partner der Schufa eine Anfrage stellt. In diesem Fall wurde das Konto aber eingetragen und es handelt sich um keine Anfrage, weshalb nur ein Blick in das Online-Konto das eigentlich nicht mehr vorhandene N26 Konto zeigt.

In der Schufa werden unter anderem laufende Girokonten eingetragen, sofern die jeweilige Bank mit der Schufa zusammenarbeitet. Wird ein Konto gekündigt, trägt die Bank normalerweise selbständig das Konto wieder aus.

Im aktuellen Fall finden sich in den sozialen Medien nun vermehrt Berichte darüber, dass die Bank die Bankverbindung wieder als laufende Kundenbeziehung an die Schufa meldet, obwohl das Girokonto längst aufgelöst wurde. Auch wir konnten dies nun verifizieren, wie folgender Screenshot zeigt. Die Bankverbindung ist dabei bereits seit Anfang Februar 2018 gekündigt.

Einige User konnten sogar mittlerweile ein zweites Girokonto mit einer anderen Kontonummer vorfinden, obwohl die Bank bekanntlich nur ein Konto pro Nutzer erlaubt.

Wer einen Online-Zugang bei der Schufa besitzt, kann über das „R“-Icon direkt eine Rückfrage stellen und den betroffenen Datensatz melden. Die Anzahl der eingetragenen Girokonten kann euren Score bei der Schufa beeinflussen und somit auch einen Einfluss auf künftige Verträge haben.

Seid ihr auch betroffen? Gerne in die Kommentare damit.

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