Sparkasse: Mobiles Bezahlen ab 30. Juli und mit extra Gebühr

Wie mittlerweile bekannt geworden ist, testet die Sparkasse zurzeit seine Android NFC-Bezahlapp und hat diese auch schon im Google Playstore eingestellt, wenn auch zunächst ungelistet. Die Nutzung der digitalen Bezahlkarte wird die Sparkasse vermutlich mit einer Gebühr versehen. 

Wie bei der Sparkasse üblich, gibt es nicht „die Sparkasse“, sondern jede Sparkasse in der jeweiligen Region entscheidet selbst. Die App ist somit ab dem 30. Juli zwar bundesweit nutzbar, jedoch nur bei „teilnehmenden Sparkassen“. Die ein oder andere Sparkasse hat jedoch schon verlauten lassen, dass sie dabei sein wird. Nicht dabei ist auf jedenfall die Haspa (Hamburger Sparkasse), welche aufgrund der eigenen IT-Umstellung erst 2019 auf das Kernbanksystem der Sparkassen wechseln wird.

Einige Sparkassen bieten bereits die Nutzung der App an, darunter befinden sich die folgenden Sparkassen. Die Nutzung beschränkt sich zurzeit jedoch teilweise auf die eigenen Mitarbeiter.

Zu den Voraussetzungen für die Nutzung der App:

  • Sie sind über 18 Jahre alt
  • Sie besitzen ein für das Online-Banking freigeschaltetes Privatgirokonto bei einer teilnehmenden deutschen Sparkasse
  • Sie nutzen eines der unterstützten TAN-Verfahren: chipTAN comfort (optisch), pushTAN, smsTAN
  • Sie besitzen eine gültige Sparkassen-Card (girocard) und/oder Sparkassen-Kreditkarte (Mastercard)
  • Ihr Smartphone hat die Android-Version 4.4 (oder höher) und eine NFC-Schnittstelle

Wie nun aus dem einem Preisaushang der Sparkasse Schlüchtern hervorgeht, wird man die Nutzung der digitalen Karte mit einer monatlichen Gebühr versehen. Diese liegt bei 50 Cent pro Monat. Dies variiert jedoch von Sparkasse zu Sparkasse und könnte bei manchen möglicherweise sogar kostenlos angeboten werden.

Ob die Sparkassen damit eine große Marktdurchdringung erreichen werden, bleibt abzuwarten. Besonders jungen Leuten bietet sich jedoch möglicherweise ein Wechsel zu einem modernen Bankinstitut wie der Comdirect oder der Commerzbank an, welche bereits mit einer direkten Google Pay Unterstützung an den Start gegangen sind und nicht auf eine eigene App-Lösung setzen.

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Hinweis zum Datenschutz: Wir weisen daraufhin, dass als Name ein Pseudonym verwendet werden kann und die Angabe der E-Mail Adresse optional ist. Weitere Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.