Vodafone: LTE-Funklöcher sollen schneller gestopft werden

Bild: Vodafone

Für das eigene LTE-Netz hat Vodafone nun einen Ausbau-Sprint angekündigt, um 2019 über 22.000 weitere Quadratkilometer mit LTE zu versorgen. 

Während demnächst schon das Thema 5G anlaufen wird und diesmal auch ein vierter Mobilfunkanbieter (United Internet) mitbieten wird, hat man bei Vodafone nun einen stärken LTE-Ausbau geplant. Das Netz soll nun doppelt so schnell wie bislang für LTE fit gemacht werden. Auf das Jahr betrachtet, soll nun alle drei Stunden ein neuer LTE-Mast in das Netz integriert werden.

Dazu hat man mehr als 4.000 Bauprojekte angestoßen, welche die LTE-Funklöcher im laufenden Jahr schließen und die LTE-Kapazitäten erhöhen sollen. Besonders auf dem Land möchte man mehr Bürger mit LTE versorgen.

Der Ausbau schließt LTE-Funklöcher in einer Gesamtgröße von 22.000 Quadratkilometern, vergrößert die verfügbaren LTE-Kapazitäten und steigert damit die Surfgeschwindigkeiten. Kunden surfen dann im Schnitt mehr als 90 Prozent der Gesamtzeit im LTE-Netz. 4,2 Millionen weitere Menschen – und damit mehr als beispielsweise in ganz Rheinland-Pfalz leben – erhalten erstmals Zugang zu dem schnellen Mobilfunknetz. Insbesondere auf dem Land.

Im letzten Jahr konnte man statistisch gesehen alle sechs Stunden einen neuen LTE-Mast in Betrieb nehmen und 77 Millionen Bürger an das mobile Datennetz anschließen. Insgesamt hat man 1.550 Standorte mit LTE versorgen können.

Die Städte sind mittlerweile sehr gut versorgt, viel zu tun bleibt aber auch weiterhin im ländlichen Bereich und den ICE-Strecken, welche man für 2019 ebenfalls auf dem Schirm hat.

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